Verbindung Stadt-Berg

Logo

Am 27. April 2017 hat der Gemeinderat von Brixen einstimmig beschlossen, die Suche nach einer neuen Verbindung zwischen der Stadt Brixen und der Plose bzw. St. Andrä anzugehen. In einem breiten Prozess gilt es zunächst, die Ziele und Anforderungen zu erarbeiten. Anschließend sollen auf dieser Grundlage künftige Projekte transparent und nachvollziehbar bewertet werden.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über den aktuellen Stand des Entscheidungsprozesses, anstehende Termine sowie Beteiligungsmöglichkeiten und Wissenswertes. Gerne können Sie auch direkt mit uns in Kontakt treten!

Aktuelles


Sprechstunden zur Verbindung Stadt-Berg

Montag, 2. Juli 2018



Im Rahmen einer eigenen Sprechstunde stehen Bürgermeister Peter Brunner und Mobilitätsstadtrat Thomas Schraffl für Fragen und Informationen rund um den Ideenwettbewerb und das Siegerprojekt für die Verbindung Stadt-Berg zur Verfügung:

Dienstag, 3. Juli von 10 – 12 Uhr (Büro des Bürgermeisters)

Donnerstag, 5. Juli von 17 – 19 Uhr (Büro des Bürgermeisters)

Telefonische Voranmeldung unter 0472 062142 erforderlich.




Weitere Ausstellung der Projektideen am 2. Juli im Forum Brixen

Freitag, 29. Juni 2018



Aufgrund des großen Interesses gibt es einen weiteren Termin für die Ausstellung der Projektideen und des Siegerprojekts zur Verbindung Stadt-Berg im Forum Brixen, und zwar am Montag, 2. Juli von 18 bis 20 Uhr. Bürgermeister Peter Brunner und Mobilitätsstadtrat Thomas Schraffl stehen vor Ort für Fragen und Informationen zur Verfügung.




Sieger des Ideenwettbewerbs gekürt

Freitag, 22. Juni 2018



Seit rund einem Jahr läuft der Entscheidungsprozess für die Suche nach einer Lösung für eine künftige Verbindung zwischen der Stadt Brixen und dem Ploseberg. Nun ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Nachdem im Dezember ein europaweiter Ideenwettbewerb ausgeschrieben wurde, hat ein Preisgericht bestehend aus Fachleuten und politischen Vertretern unter den eingereichten Vorschlägen den Sieger des Ideenwettbewerbs gekürt.

Einstimmig an erste Stelle reihte die Fachjury einen Vorschlag des Planungsteams Valdemarin/Röck/Bergmeister & Wolf. Dieses überzeugte sowohl im Hinblick auf das Gesamtkonzept als auch bei der Bewertung der einzelnen Kriterien, die im Vorfeld von der AG und im Bürgerdialog erarbeitet und vom Gemeinderat als Grundlage für die Entscheidungsfindung genehmigt worden waren. Der Vorschlag sieht eine direkte Anbindung der Stadt mit dem Ploseberg mittels einer Einseil-Umlaufbahn vor. Die Trasse verläuft dabei vom Busbahnhof/Universität über die Stationen Bahnhof, Parkplatz Max, Milland und St. Andrä bis zur Talstation der Plose-Seilbahn. Innerstädtisch ist die Trassenführung unterirdisch, ab dem Parkplatz Max tritt die Bahn an die Oberfläche und legt den weiteren Weg oberirdisch zurück.

Ansichten der vom Preisgericht gekürten Siegeridee des Planungsteams Valdemarin/Röck/Bergmeister

Positiv bewertete das Preisgericht vor allem die verkehrstechnisch gute Anbindung an verschiedene Knotenpunkte im Projekt: vom Busbahnhof in der Nähe der Altstadt über den Bahnhof bis zum Zustiegspunkt in Milland. Dank dieses Ansatzes werde kein zusätzlicher Individualverkehr ins Stadtzentrum gezogen. Punkten konnte der Vorschlag auch bei den Kriterien Attraktivität für verschiedene Nutzergruppen, Reisezeit von Tür zu Tür, Frequenz und Kapazität. Was die Umsetzung anbelangt, so sei man sich bewusst, dass diese aufgrund des innovativen Ansatzes eine gewisse Komplexität aufweise. Dies sei allerdings auch bei den anderen vorne gereihten Projekten der Fall. Eine sehr gute Bewertung erhielt der Vorschlag letztlich für das geringe Belastungsausmaß im Betrieb, die niedrigen Emissionen sowie für den Erlebniswert.

Erstmals präsentiert wurden die Ergebnisse und der Sieger des Ideenwettbewerbs gestern Abend, und zwar den Gemeinderäten, der Arbeitsgruppe sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die im Vorfeld beim Bürgerdialog die Kriterien für eine Verbindung Stadt-Berg erarbeitet und damit die Entscheidung vorbereitet hatten.

An die zweite Stelle reihte die Fachjury den Vorschlag des Planungsteams Fischnaller/EUT, das eine Einseilumlaufbahn ab Köstlan (angrenzend zur Handwerkerzone Milland) über St. Andrä bis zur Talstation der Plose vorsieht, mit einer Weiterführung im innerstädtischen Bereich mittels Straßenbahn. Der drittplatzierte Vorschlag stammt von Arch. Stefan Klement und sieht als Verkehrsmittel eine Standseilbahn vor, die vom Bahnhof aus über die Mozartallee und Köstlan teils unterirdisch, teils oberirdisch bis zum Parkplatz der Plosestation verläuft.

Wie geht es nun weiter?

In der kommenden Wochen werden die eingereichten Projekte im Foyer des Forum Brixen ausgestellt, und zwar am Montag, 25. Juni und Mittwoch, 27. Juni von 18 bis 20 Uhr. Weiters haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen und Anliegen in einer eigenen Sprechstunde nach Vereinbarung mit dem Bürgermeister und dem Mobilitätsstadtrat Thomas Schraffl vorzubringen. Informationen über die Ergebnisse und die nächsten Schritte finden sich auch auf dem Blog www.stadt-berg.it

Anfang Juli wird der Lenkungsausschuss, der aus den Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat sowie Bürgermeister Peter Brunner und Mobilitätsstadtrat Thomas Schraffl besteht, über das weitere Vorgehen beraten, dann wird der Gemeinderat Ende Juli über die nächsten Schritte abstimmen.




Fachjury für die Bewertung der Projektideen ernannt

Donnerstag, 17. Mai 2018



Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 16. Mai die Fachjury für die Bewertung der Projektideen für die Verbindung Stadt Berg ernannt. Laut den gesetzlichen Bestimmungen besteht die Fachjury aus fünf Mitgliedern. Dabei handelt es sich um:

Peter Brunner, Bürgermeister (Ersatzmitglied: Thomas Schraffl, Stadtrat)

Ing. Günther Burger, Abteilungsdirektor Mobilität Aut. Provinz Bozen (Ersatzmitglied: Ruth Mahlknecht, Technische Expertin Mobilität Aut. Provinz Bozen)

Ing. Stefano Ciurnelli, freiberuflicher Ingenieur (Ersatzmitglied: Guido Francesco Marino, freiberuflicher Ingenieur)

Dipl. Ing. Ernst Mattanovich, Landschafts- und Raumplaner (Ersatzmitglied: Dipl. Ing. Felix Sternath, Landschafts- und Raumplaner)

Arch. David Calas, freiberuflicher Architekt (Ersatzmitglied: Arch. Werner Reifner, freiberuflicher Architekt)

Der Fachjury stehen als Berater fünf Mitglieder aus der Arbeitsgruppe zur Seite, welche die Bewertungskriterien erarbeitet hat. Es handelt sich um Thomas Schraffl, Markus Frei, Erwin Gasser, Sabrina Pievani und Konrad Stockner.

Nachdem die Fachjury ihre Arbeit abgeschlossen hat, werden die Ergebnisse dem Gemeinderat und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe sowie den Teilnehmern des Bürgerdialogs präsentiert und anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt.

 




Neun Projektideen für Verbindung Stadt-Berg

Mittwoch, 2. Mai 2018



Der vom Gemeinderat im April 2017 einstimmig genehmigte Entscheidungsprozess zur Verbindung Stadt-Berg geht nun in die Endphase. Im Rahmen des im Dezember ausgeschriebenen Ideenwettbewerbs wurden insgesamt neun Projektideen eingereicht. Eine Bewertungskommission, die auf Vorschlag der Fraktionsvorsitzenden vom Stadtrat ernannt wird, wird diese voraussichtlich im Mai/Juni  einer Bewertung unterziehen. Diese erfolgt auf der Grundlage jener Kriterien, die im Sommer 2017 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet und vom Gemeinderat genehmigt wurden. Das Ergebnis wird anschließend vorgestellt und dem Gemeinderat zur Entscheidung unterbreitet. Auf dem Portal www.stadt-berg.it werden wir Sie weiterhin regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge informieren.




Nur noch wenige Tage bis zum Ablauf der Frist für die Abgabe von Projekten

Montag, 9. April 2018



Am 15. April endet die Frist für die Abgabe der Projektideen für die Verbindung Stadt Berg. Mit Spannung wird erwartet, wie viele Planungsteams ein Projekt einreichen werden. Zum Kolloquium, das Ende Jänner stattgefunden hat, um Fragen zur Ausschreibung zu erläutern, hatten sich rund 30 Interessierte eingefunden.

Nach Ablauf der Abgabefrist wird eine fünfköpfige Fachjury, so wie vom Gesetz vorgesehen, die eingereichten Projekte bewerten. Die Fachjury besteht aus vier noch zu benennenden technischen Experten und einem politischen Vertreter der Gemeinde. Sie wird im Einvernehmen mit den Fraktionsvorsitzenden ernannt. Dies erfolgt voraussichtlich im Laufe des Monats April.

Der Fachjury werden Vertreter der Arbeitsgruppe beratend zur Seite stehen, damit der Wissenstransfer aus dem Beteiligungsprozess und dem Bürgerdialog gewährleistet wird. Für die besten Projekte kann die Jury Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro vergeben: 21.000 Euro für den 1.Preis, 15.000.- Euro für den 2. Preis, 9.000.- Euro für den 3. Preis und 15.000 Euro für Anerkennungen an weitere besonders qualitätsvolle Projekte.

Nach Abschluss der Bewertung durch die Fachjury im April sollen die Ergebnisse des Wettbewerbs umgehend der Arbeitsgruppe und dem Bürgerdialog sowie der Öffentlichkeit vorgestellt und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung unterbreitet werden. Dieses Vorgehen hatte der Gemeinderat am 27. April des vergangenen Jahres einstimmig beschlossen.

Sobald der Zeitplan für die Bewertung und Vorstellung der Projekte feststeht, werden wir Sie auf diesem Blog darüber informieren.




Ideenwettbewerb für Verbindung Stadt-Berg ausgeschrieben

Donnerstag, 7. Dezember 2017



Am 6. Dezember hat der Stadtrat grünes Licht für die Auslobung eines offenen Ideenwettbewerbs für die Verbindung Stadt-Berg gegeben. Seit 7. Dezember läuft damit die Frist für die Einreichung von konkreten Projektvorschlägen für eine Anbindung zwischen Brixen und St. Andrä. Aufgabe des Wettbewerbes ist es, die beste Lösung im Rahmen des öffentlichen Personenverkehrs für die Verbindung Stadt-Berg und damit vom Talkessel bis nach St. Andrä und weiter auf die Plose zu finden.
 
Die Kriterien, die der Gemeinderat im Sommer genehmigt hat, sind ein zentraler Bestandteil des Auslobungstextes, der im Detail die Regeln und Richtlinien für die Teilnahme am Wettbewerb festlegt. U.a. wird von den Wettbewerbsteilnehmern ausdrücklich gefordert, interdisziplinäre Arbeitsgruppen zu bilden, die verschiedene Kompetenzbereiche umfassen: von der Verkehrsplanung über die Themen Architektur, Landschaftsschutz und Geologie bis hin zu Anlagenkompetenz und städtebaulicher Expertise. Es gibt hingegen keine Vorgaben zu Verkehrsmittel, Trassenführung, Startpunkt, Zielpunkt, etc. Grundsätzlich will die Gemeindeverwaltung alle Möglichkeiten offen lassen; einzig das Ergebnis der Volksabstimmung 2014 ist auf jeden Fall zu berücksichtigen, so die Vorgaben.

Bis zum 15. April haben interessierte Projektteams nun Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Schon Ende Jänner wird es für alle interessierten Planungsteams ein Kolloquium geben, in dessen Rahmen offene Fragen geklärt und die Inhalte der Auslobung vertieft werden können. Unmittelbar nach Ablauf der Abgabefrist wird eine fünfköpfige Fachjury, so wie vom Gesetz vorgesehen, die eingereichten Projekte bewerten. Die Fachjury besteht aus vier noch zu benennenden technischen Experten und einem politischen Vertreter der Gemeinde. Sie wird im Einvernehmen mit den Fraktionsvorsitzenden ernannt, die auch weiterhin über alle Schritte im Entscheidungsprozess informiert und eingebunden werden. Der Fachjury werden Vertreter der Arbeitsgruppe beratend zur Seite stehen, damit der Wissenstransfer aus dem Beteiligungsprozess und dem Bürgerdialog gewährleistet wird. Für die besten Projekte kann die Jury Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro vergeben: 21.000 Euro für den 1.Preis, 15.000.- Euro für den 2. Preis, 9.000.- Euro für den 3. Preis und 15.000 Euro für Anerkennungen an weitere besonders qualitätsvolle Projekte.

Nach Abschluss der Bewertung durch die Fachjury im April sollen die Ergebnisse des Wettbewerbs umgehend der Arbeitsgruppe und dem Bürgerdialog sowie der Öffentlichkeit vorgestellt und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung unterbreitet werden. Dieses Vorgehen hatte der Gemeinderat am 27. April einstimmig beschlossen.

>> www.ausschreibungen-suedtirol.it
>> Bekanntmachung




Ausschreibung für Ideenwettbewerb wird vorbereitet

Donnerstag, 26. Oktober 2017



Derzeit laufen die Vorbereitung für die Ausschreibung des Ideenwettbewerbs für Projekte zur Verbindung Stadt-Berg. Nachdem der Gemeinderat im Juli die von der Bevölkerung erarbeiteten 18 Bewertungskriterien genehmigt hat, sind nun die technischen Experten am Zug. Die Fraktionssprecher haben sich auf die Ausschreibung eines offenen Ideenwettbewerbs geeinigt. Dieser wird derzeit von den technischen Diensten der Gemeinde Brixen in Zusammenarbeit mit Wettbewerbskoordinator Stephan Dellago vorbereitet und wird Ende November den Fraktionssprechern und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe vorgestellt.

Anschließend wird die Ausschreibung vom Stadtrat genehmigt, und alle interessierten Projektteams können ihre Projektvorschläge einreichen. Zentrales Element der Ausschreibung ist das vom Gemeinderat genehmigte Kriterienmodell, das auch die Grundlage für die Bewertung darstellt. Nach Ablauf der Abgabefrist – voraussichtlich im März 2018 – wird dann eine 5-köpfige Fachjury, so wie vom Gesetz vorgesehen, die eingereichten Projekte bewerten. Die Fachjury besteht aus Experten und dem Bürgermeister und wird im Einvernehmen mit den Fraktionsvorsitzenden ernannt. Außerdem werden Vertreter der Arbeitsgruppe beratend bei der Bewertung mitwirken.

Voraussichtlich im April wird das Ergebnis der Bewertung vorliegen, welches wiederum der Arbeitsgruppe und dann auch der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

 




Gemeinderat genehmigt Ergebnisse der Arbeitsgruppe

Freitag, 28. Juli 2017



Mit großer Mehrheit (23 Jastimmen, 1 Enthaltung) hat der Gemeinderat von Brixen in seiner gestrigen Sitzung die Kriterien genehmigt, die Experten und Bürger/innen in den vergangenen zwei Monaten erarbeitet haben und die nun als Grundlage für die Bewertung von künftigen Projekten zur Verbindung Stadt-Berg dienen.

Rückblick
Zur Erinnerung: Ende April hatte der Gemeinderat einstimmig das Prozessvorgehen für die Entscheidungsfindung in Sachen Verbindung Stadt-Berg gutgeheißen. Dieses sieht in einer ersten Phase die Erarbeitung von Zielsetzungen und Kriterien auf breiter Basis vor; darauf aufbauend sollen in einer zweiten Phase Projektvarianten eingeholt und bewertet werden. Die letzte Phase des Prozesses beinhaltet die Vorstellung und Genehmigung der Ergebnisse durch den Gemeinderat.

Konstruktiver Prozess mit Arbeitsgruppe und Bürgerdialog
Anfang Mai setzten die Fraktionssprecher einvernehmlich eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern aller relevanten Interessensgruppen ein mit dem Auftrag, Kriterien für die Bewertung von künftigen Projekten zu erarbeiten. In mehreren Workshops setzte sich die Arbeitsgruppe intensiv mit den Anforderungen an eine Verbindung Stadt-Berg auseinander. Zudem fand im Juni ein Bürgerdialog mit rund 70 repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern statt, bei dem Anregungen und Ideen gesammelt wurden. Diese wurden von der Arbeitsgruppe bei der Erstellung der Kriterien berücksichtigt.

18 Kriterien erarbeitet
Aus der ersten Phase des Prozesses sind 18 Kriterien hervorgegangen, die von technischen Eigenschaften des neuen Verkehrsmittels über Aspekte der Attraktivität und Wirtschaftlichkeit bis hin zu den Auswirkungen auf Mobilität, Lebensqualität oder Landschaft und Natur reichen. Alle Kriterien wurden von der Arbeitsgruppe entlang einer Bewertungsskala beschrieben und dem Gemeinderat nun zur Genehmigung unterbreitet.

Nächster Schritt: Einholen von Projekten
Der vom Gemeinderat genehmigte Kriterienkatalog dient nun als Grundlage für die Beschaffung und Bewertung von Projekten, die voraussichtlich im Rahmen eines Ideenwettbewerbs eingeholt werden. Auch hierfür hat der Gemeinderat bereits erste Weichen gestellt, indem im Zuge einer Bilanzänderung die Geldmittel für die Abwicklung eines Ideenwettbewerbs genehmigt wurden. Die Ausschreibung eines Ideenwettbewerb wird in den kommenden Wochen geprüft und vorbereitet, Anfang des kommenden Jahres dürften dann konkrete Projektvorschläge vorliegen.

Übersicht Prozess und Kriterien

Alle Kriterien im Detail




Gemeinderat befasst sich mit Bewertungsmodell

Donnerstag, 27. Juli 2017



Am Donnerstag, 27. Juli wird sich der Gemeinderat in seiner Sitzung mit den von der Arbeitsgruppe entworfenen Kriterien für die Bewertung von künftigen Projekten zur Verbindung Stadt-Berg auseinandersetzen. Nach dem Bürgerdialog vom 10. Juni hat die Arbeitsgruppe in zwei intensiven Workshops die Kriterien geschärft und entlang einer Skala beschrieben. Die 18 Kriterien, mit denen sich der Gemeinderat befassen wird, bilden die Grundlage für die zweite Phase im Entscheidungsprozess, in der Projekte eingeholt und bewertet werden.

 




Arbeitsgruppe diskutiert Rückmeldungen aus Bürgerdialog

Mittwoch, 14. Juni 2017



Nachdem am vergangenen Samstag im Forum Brixen der erste Bürgerdialog zur Verbindung Stadt-Berg stattgefunden hat, ist am Dienstag erneut die Arbeitsgruppe zusammengetroffen, um die Rückmeldungen der Teilnehmer zu besprechen und in die weiter Arbeit einfließen zu lassen.

Positive Stimmung beim Bürgerdialog
Eine repräsentative Gruppe von 70 Bürgerinnen und Bürgern hatte am Samstag am Bürgerdialog im Forum Brixen teilgenommen. Sie beschäftigten sich mit der Frage, nach welchen Kriterien künftige Projekte zur Verbindung Stadt-Berg bewertet werden sollen und was bei der Planung und Umsetzung von Projekten besonders zu berücksichtigen sei. Eine von den Fraktionssprechern des Gemeinderats eingesetzte Arbeitsgruppe hatte bereits im Vorfeld 21 Kriterien entworfen, die als Diskussionsgrundlage für den Bürgerdialog dienten. Diese reichen von technischen Aspekten über Fragen der Erreichbarkeit und Anbindung an das Mobilitätsnetz bis hin zu Themen wie Natur & Landschaft sowie Wirtschaftlichkeit und Auswirkungen auf die Lebensqualität. Viele Teilnehmer des Bürgerdialogs lobten die detaillierte Vorarbeit der Arbeitsgruppe. Gleichzeitig wurden verschiedene Schwerpunkte herausgearbeitet und eine Reihe von Empfehlungen für den weiteren Entscheidungsprozess ausgesprochen.

So geht es weiter
Am Dienstag arbeitete die Arbeitsgruppe intensiv am Kriterienkatalog weiter mit dem Ziel, die Kriterien für die Bewertung künftiger Projekte – auch aufgrund der Rückmeldungen aus dem Bürgerdialog – weiter zu schärfen und eine erste Skalierung vorzunehmen. In einem weiteren Treffen Mitte Juli soll das Bewertungsmodell dann fertiggestellt und anschließend dem Gemeinderat zur Diskussion unterbreitet werden.

Einige Eindrücke vom Treffen der Arbeitsgruppe




Eindrücke vom Bürgerdialog Stadt-Berg

Samstag, 10. Juni 2017






Alles bereit für den Bürgerdialog zur Verbindung Stadt Berg

Donnerstag, 8. Juni 2017



An diesem Samstag Vormittag findet im Forum Brixen der Bürgerdialog zur Verbindung Stadt Berg statt. Dabei werden sich 75 Personen, die unter 140 Angemeldeten ausgelost wurden, mit Kriterien zur Bewertung künftiger Projekte zur Verbindung von Brixen und St. Andrä bzw. der Plose auseinandersetzen.

Eine von den Fraktionssprechern eingesetzte Arbeitsgruppe, der Vertreter aller relevanter Interessengruppen angehören, hat in der vergangenen Woche an zwei Nachmittagen und Abenden intensiv diskutiert und insgesamt 21 Kriterien entworfen, die nun als Diskussionsgrundlage für den Bürgerdialog dienen. Diese reichen von den  technischen Eigenschaften und der Attraktivität einer Verbindungslösung über Fragen der Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Anbindung an das Mobilitätsnetz bis hin zu den Aspekten der Lebensqualität, der Belastungen oder der Akzeptanz bei der Bevölkerung. All diese Themen gilt es nun beim Bürgerdialog zu vertiefen und weiterzuentwickeln.

Schon Anfang nächster Woche wird sich die Arbeitsgruppe dann mit den Anregungen aus dem Bürgerdialog auseinandersetzen und diese in das Kriterienmodell einarbeiten, auf dessen Grundlage dann künftige Projektideen nachvollziehbar und transparent bewertet werden sollen. Ein wichtiger Aspekt der angewandten Methodik ist dabei die Vernetzung der Kriterien untereinander. Viele  Kriterien wirken nämlich in irgendeiner Form aufeinander und aus diesem Systemzusammenhang lässt sich letztlich  die Qualität einer Projektidee sehr gut erkennen.

Bürgermeister Peter Brunner und Mobilitätsstadtrat Thomas Schraffl bedankten sich ausdrücklich bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die ihre Kompetenz und Sichtweise in den Entscheidungsprozess einbringen und viel Zeit in die Workshops investieren. Erfreut war man auch über das rege Interesse der Bevölkerung am Bürgerdialog, zumal in dieser Phase noch keine konkreten Projekte zur Diskussion stehen, sondern ausschließlich die Anforderungen und Kriterien für eine zukünftige Verbindung von Stadt und Berg. Die intensive Arbeit dieser Wochen dient dazu, ein robustes und gut durchdachtes Bewertungsmodell zu entwickeln, das dem Gemeinderat zur Diskussion unterbreitet wird, bevor es in die Phase der Projektbeschaffung geht. Die Fraktionssprecher wurden bereits vergangene Woche über den Projektfortschritt informiert.

Foto: Workshop der Arbeitsgruppe Stadt-Berg

    




Teilnehmer des Bürgerdialogs stehen fest

Freitag, 2. Juni 2017



Gestern wurden in Anwesenheit von Vertretern des Gemeinderats und der Verwaltung aus über 130 Anmeldungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerdialogs gelost. Sie werden am 10. Juni im Forum Brixen über die von der Arbeitsgruppe entworfenen Kriterien für eine Verbindung Stadt-Berg diskutieren, diese vertiefen und ergänzen.

Es handelt sich um: Balada Franco, Barth Laura, Baur Tanja, Bernardi Kathrin, Blasbichler Günther, Bragagna Luca, Bruccoleri Maria Teresa, Calai Nadia, Campestrini Robert, Capaldo Gianfranco, Coccagna Geraldine, Complojer Peter, Crestani Angelina, Dabringer Marlies, De Paola Remo, Dorfmann Anna, Duso Alberto, Ebner Regina, Ferruccio Daniele, Fink Antonia, Fischnaller Jasmin, Frener Paul, Gaiser Markus, Gangi Umberto, Gasser Manuela, Gasser Hannes, Gementi Achille, Gostner Markus, Gschleier Kathrin, Heimann Johanna, Helfer Margareth, Hofer Siegfried, Hofer Simon, Hofmann Joachim, Hornof Daniel, Irsara Helmut, Keim Helga, Knollseisen Florian, Larcher Annalena, Leitner Johann, Marchesin Mauro, Margoni Monica, Markart Erich, Mazzarino Bruna, Merlin Francesca, Mozillo Anna Maria, Noflatscher Maria Theresia, Oberlechner Eva, Pfattner, Benno, Planinschek Lorena, Prader, Michael, Psaier Thomas, Rabensteiner Elmar, Rainer Anton, Rienzner Christian, Rossaro Daniel, Rottonara Christian, Ruzzante Davide, Sagmeister Christoph, Schmalzl Christoph, Seppi Luciana, Stablum Franz, Stablum Manuel, Stockner Maria, Strasser Margit, Strobl Werner, Tschurtschenthaler Brigitte, Uberig Kathrin, Valdemarin Matteo, Vallazza Karl, Vikoler Peter, Vontavon Lia, Wachtler Sigurth, Wechselberger Heidi, Zanesco Ciro.




Verbindung Stadt-Berg: Es geht los

Freitag, 12. Mai 2017



Arbeitsgruppe ist ernannt und nimmt Arbeit auf – Bürgerdialog am 10. Juni
>> weiterlesen




Neuer Anlauf für eine Verbindung Stadt-Berg

Freitag, 28. April 2017



Gemeinderat genehmigt Vorgehensweise für Entscheidungsfindung und strebt breit getragene Lösung an
>> weiterlesen

 



Fahrplan

Der Entscheidungsprozess sieht folgende Etappen vor:

APRIL – JULI 2017: Vorbereitung der Entscheidungsgrundlage – Definition von Zielsetzungen und Kriterien

  • Genehmigung des Prozessvorgehens im Gemeinderat
  • Einsetzung einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus allen relevanten Interessensfeldern sowie Bürgervertretern
  • Auftrag an die Arbeitsgruppe, Kriterien und Einflussgrößen für eine Verbindung Stadt-Berg zu erarbeiten
  • Breite Diskussion der erarbeiteten Kriterien und Einflussgrößen zusammen mit der Bevölkerung im Rahmen eines Bürgerdialogs am 10. Juni als Vorschlag für den Gemeinderat
  • Fertigstellung eines Bewertungsmodells durch die Arbeitsgruppe als Vorschlag für den Gemeinderat und Genehmigung durch den Gemeinderat

 

AUGUST 2017 – APRIL 2018: Projektbeschaffung und –bewertung

  • Projektbeschaffung, in Form der Beauftragung eines Verkehrsplaners oder durch Ideenwettbewerb, wobei dies die Fraktionssprecherkonferenz bzw. der Gemeinderat im Zuge von Phase 1 festlegt;
  • Bewertung der Projektvarianten durch Fachexperten und Mitglieder der Arbeitsgruppe aufgrund des genehmigten Bewertungsmodells;

 

MAI – JUNI 2018: Vorstellung und Genehmigung

  • Vorstellung des bzw. der bewerteten Projekte;
  • Beschlussfassung und Genehmigung durch den Gemeinderat

Gremien




Fachjury

Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs müssen die eingegangenen Projektideen von einer vom Stadtrat eingesetzten Fachjury bewertet werden. Diese besteht vorwiegend aus technischen Experten und wurde mit Beschluss vom 16. Mai 2018 ernannt. Es handelt sich um:

Peter Brunner, Bürgermeister (Ersatzmitglied: Thomas Schraffl, Stadtrat)

Ing. Günther Burger, Abteilungsdirektor Mobilität Aut. Provinz Bozen (Ersatzmitglied: Ruth Mahlknecht, Technische Expertin Mobilität Aut. Provinz Bozen)

Ing. Stefano Ciurnelli, freiberuflicher Ingenieur (Ersatzmitglied: Guido Francesco Marino, freiberuflicher Ingenieur)

Dipl. Ing. Ernst Mattanovich, Landschafts- und Raumplaner (Ersatzmitglied: Dipl. Ing. Felix Sternath, Landschafts- und Raumplaner)

Arch. David Calas, freiberuflicher Architekt (Ersatzmitglied: Arch. Werner Reifner, freiberuflicher Architekt)

Der Fachjury stehen als Berater fünf Mitglieder aus der Arbeitsgruppe zur Seite, welche die Bewertungskriterien erarbeitet hat. Es handelt sich um Thomas Schraffl, Markus Frei, Erwin Gasser, Sabrina Pievani und Konrad Stockner.




Arbeitsgruppe zur Verbindung Stadt-Berg

Die von den Fraktionssprechern einvernehmlich eingesetzte 30-köpfige Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, unter professioneller Anleitung, Ziele und Kriterien für eine künftige Verbindung Stadt-Berg zu entwerfen. Um eine möglichst umfassende Sichtweise zu gewährleisten gehören der Arbeitsgruppe Vertreter aus den verschiedensten Bereichen an: politische Vertreter, technische Experten, Fachleute aus dem Bereich Natur und Umwelt, Wirtschaftstreibende, Vertreter der Bergfraktionen, ein Sprecher der umliegenden Gemeinden sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Der von der Arbeitsgruppe erarbeitete Vorschlag wird beim Bürgerdialog am 10. Juni vorgestellt und mit den Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ergänzt. Anschließend wird das Ergebnis dem Gemeinderat zur Diskussion und Genehmigung vorgelegt.

Auch in der Phase der Projektbewertung im Herbst wird die Arbeitsgruppe eingebunden.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind: Thomas Schraffl, Andreas Jungmann, Claudio Del Piero, Ingo Dejaco, Massimo Bessone, Markus Frei, Max Tinkhauser, Paul Profanter, Federico Giudiceandrea, Alessandro Marzola, Markus Knapp, Konrad Stockner, Andreas Hilpold, Michele Bellucco, Günther Burger, Alexander Gruber, Joachim Dejaco, Marlene Rinner, Erwin Gasser, Stefano Peluso, Baumgartner Walter, Benno Rottonara, Sabrina Pievani, Ivo Alberti, Pietro De Zolt, Paul Rovara, Sabine Mahlknecht, Christa Fischer, Walter Richter, Arthur Hofer.




Bürgerdialog am 10. Juni

Am Samstag, 10. Juni, findet im Forum Brixen ein Bürgerdialog im Forum Brixen statt. Unter 140 Anmeldungen wurden 75 Personen ausgelost, welche die Bevölkerung Brixens nach Alter, Geschlecht, Herkunft, Beruf und Sprachgruppe repräsentieren. Ziel des Bürgerdialogs ist es, die Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe zu vertiefen und zu ergänzen. Die Teilnehmer/innen des Bürgerdialogs sind: Balada Franco, Barth Laura, Baur Tanja, Bernardi Kathrin, Blasbichler Günther, Bragagna Luca, Bruccoleri Maria Teresa, Calai Nadia, Campestrini Robert, Capaldo Gianfranco, Coccagna Geraldine, Complojer Peter, Crestani Angelina, Dabringer Marlies, Danieli Ferruccio, De Paola Remo, Dorfmann Anna, Duso Alberto, Ebner Regina, Fink Antonia, Fischnaller Jasmin, Frener Paul, Gaiser Markus, Gangi Umberto, Gasser Manuela, Gasser Hannes, Gementi Achille, Gostner Markus, Gschleier Kathrin, Heimann Johanna, Helfer Margareth, Hofer Siegfried, Hofer Simon, Hofmann Joachim, Hornof Daniel, Irsara Helmut, Keim Helga, Knollseisen Florian, Larcher Annalena, Leitner Johann, Marchesin Mauro, Margoni Monica, Markart Erich, Mazzarino Bruna, Merlin Francesca, Mozillo Anna Maria, Noflatscher Maria Theresia, Oberlechner Eva, Pfattner, Benno, Planinschek Lorena, Prader, Michael, Psaier Thomas, Rabensteiner Elmar, Rainer Anton, Rienzner Christian, Rossaro Daniel, Rottonara Christian, Ruzzante Davide, Sagmeister Christoph, Schmalzl Christoph, Seppi Luciana, Stablum Franz, Stablum Manuel, Stockner Maria, Strasser Margit, Strobl Werner, Tschurtschenthaler Brigitte, Uberig Kathrin, Valdemarin Matteo, Vallazza Karl, Vikoler Peter, Vontavon Lia, Wachtler Sigurth, Wechselberger Heidi, Zanesco Ciro. Alle Ergebnisse des Bürgerdialogs finden Sie nach dem 10. Juni auf dieser Seite.




Gemeinderat und Fraktionssprecherkonferenz

Die Fraktionssprecherkonferenz steuert den Entscheidungsprozess und wird laufend über den Stand der Arbeiten informiert. Der Gemeinderat trifft die Entscheidung über die wesentlichen Meilensteine im Prozess, nämlich die Vorgangsweise, das Bewertungsmodell, welches von der Arbeitsgruppe erarbeitet und im Bürgerdialog ergänzt wurde sowie – am Ende des Prozesses – das oder die machbare/n Projekt/e.


Gemeinde Brixen

Große Lauben 5, I-39042 Brixen | Südtirol - Italien
Tel. +39 0472 062010 | info@brixen.it | www.brixen.it